Tatjana Servais » Fotografin, Fotojournalistin, Fotokünstlerin aus Düsseldorf - Tatjana Servais

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Oahu – Hawaii – USA

Erster Stop Oahu oder Hawaii ein Traum

1999 hatte ich das Vergnügen die hawaiianischen Inseln besuchen zu können. Mein Urlaub dort ist zwar schon ein Paar Jahre her, aber die grundsätzlichen Informationen, die ich hier zusammengefasst habe sind immer noch aktuell. Damals hatte ich das Glück noch in der Touristik zu arbeiten. So hatte ich ganz tolle Kollegen vor Ort – noch einmal dickes Dankeschön an Heinz 😉 von New World Travel/Honululu, die mir einen absoluten Traumurlaub beschert haben. Ich konnte in der Zeit vier der insgesamt acht großen hawaiianischen Inseln besuchen.

Die Anreise

Die Reise ging von Deutschland mit einem Zwischenstop in Los Angeles nach Oahu. Wer noch nie an der Westküste der USA war sollte diesen Zwischenstop, sofern er genug Zeit hat, auf jeden Fall einplanen. Zum einen um besser mit dem Jetlag klar zu kommen und zum anderen weil Los Angeles natürlich absolut sehenswert ist. Flüge bieten verschiedene große Fluggesellschaften an. Von Los Angeles aus bin ich dann mit Hawaiian Airlines nach Honululu geflogen. Auch zwischen den hawaiianischen Inseln fliegt man mit Hawaiian Airlines.

Vier sehr verschiedene Inseln

Oahu, die Hauptinsel – Big Island, die Vulkaninsel – Mauii, die Surferinsel – Kauaii, die Garteninsel

Insgesamt haben mein damaliger Freund und ich uns damals Oahu, Big Island, Mauii und Kauaii angesehen. Jede der Inseln hat ihren Charme und ihre Eigenarten. Ich kann nicht sagen welche mir am besten gefallen hat. Ich denke jeder sollte alle Inseln mal gesehen haben und je nach persönlichen Neigungen für sich eine der Insel aussuchen und dort etwas mehr Zeit einplanen. Wer gerne shoppen geht und viele Menschen um sich haben will sollte Oahu wählen. Wer Natur und Vulkane liebt sollte Big Island nehmen. Wer den Surfer-Lifestyle liebt sollte sich für Maui entscheiden und wer grandiose Natur und wandern liebt sollte Kauai wählen. Bei mir war die Zeiteinteilung wie folgt geplant: 3 Nächte Oahu, 2 Nächte Big Island, 2 Nächte Mauii, 8 Nächte Kauaii. Rückwirkend hätte ich auf jeden Fall auf Mauii mehr Zeit haben wollen. Wenn ich noch einmal planen könnte würde ich 3 Nächte Oahu, 3 Nächte Big Island, 3 Nächte Kauaii und 6 Nächte Mauii einplanen – das ist aber Geschmacksache.

Startpunkt Oahu – Honululu

Als Ausgangspunkt ist Honululu auf Oahu auf jeden Fall unumgänglich. Zum einen weil die Langstreckenflüge sowieso immer auf dem Honululu Airport ankommen und zum anderen weil man einfach einmal Honululu bzw. Waikiki Beach gesehen haben muss. Oahu ist die Hauptinsel der hawaiianischen Inseln. Sie ist 1538 Quadratkilometer groß und an ihrer breitesten Stelle 70 km lang und 48 km breit.

Übersichtskarte:

Ein Hotelzimmer am Waikiki Beach als Ausgangspunkt ist auf jeden Fall zu empfehlen und ein Mietwagen ist meiner Meinung nach Pflicht. Ich organisiere solche Dinge möglichst vorab – das spart Zeit vor Ort. Wer hat schon Lust vor Ort die Mietwagen Firmen abzuklappern? Außerdem weiß ich gerne vorab ob mein Mietwagen gut versichert ist. In der Vergangenheit hat sich bei mir hier Meiers Weltreisen oder das DERTOUR bewährt, wobei heute beide eigentlich unter der gleichen Dachmarke laufen. Bei den Mietwagen Firmen bin ich bisher immer gut mit Hertz und Alamo in den USA gefahren. Avis war mir meist zu teuer. Ihr solltet darauf achten den Mietwagen ab Honululu Airport zu mieten und vorab klären ob Euer Hotel Parkplätze anbietet bzw. nachfragen wo in der Nähe Parkmöglichkeiten sind. Wenn Ihr ein Hotel mit Transfer gebucht habt könnt Ihr den Mietwagen auch ab Waikiki buchen.

 

 

Honululu – ein Shopping Mekka und Wiege des Surfer Livestyles

In Honululu selbst gibt es ein Paar Sehenswürdigkeiten für Geschichtsinteressierte. Zum einen natürlich der Iolani Palast, der einzige königliche Palast der USA (1882 fertig gestellt), der heute ein Museum zur Geschichte der hawaiianischen Inseln bis hin zur Eingliederung in die USA beherbergt.

Königlicher Palast Honululu

Königlicher Palast Honululu

Und dann ist geschichtlich natürlich Pearl Harbour mit den Gedenkstätten und Schlachtschiffen aus dem 2. Weltkrieg für Interessierte ein Muss. Honululu selbst ist hauptsächlich ein riesiges Einkaufszentrum. Sehr viele Japaner, die hier mit unglaublichem Eifer haufenweise Tüten füllen und in die Hotels schleppen. Als Europäer würde ich hier eher nach Mailand oder Paris fliegen und dort shoppen. Je nach Dollar-Kurs kann es sich aber auch für europäische Shopaholics lohnen. Ein Spaziergang am Waikiki Beach ist natürlich eine absolute Notwendigkeit und kostenlos ;-). Am besten früh morgens oder auch später am Abend, wenn weniger Touristen unterwegs sind. Surfer beobachten und einfach chillen.

Waikiki Beach, Honululu, Hawaii

Waikiki Beach, Honululu, Hawaii

Wenn man mit dem Mietwagen Honululu verlässt, sollte man sich Richtung Diamond Head bewegen. Der Rest des erloschenen Vulkans liegt in östlicher Richtung. Diesen kann man getrost hinter sich lassen, es sei denn man möchte den Blick auf Honululu von dort aus genießen. Wer sich dafür interessiert kann sich die Aussicht erwandern. Informationen zum Diamond Head State Monument findet Ihr hier.

Waikiki Beach mit dem Diamond Head

Waikiki Beach mit dem Diamond Head, rechts

Der nächste Stop ist Hanauma Bay. Auch hier gab es mal vulkanische Aktivität. Der Krater ist eingestürzt und das Meer hat eine wunderschöne geschützte Bucht ausgewaschen. Wenn man viel Zeit hat lohnt sich sicher ein Besuch, wenn es auch ein Touristenmagnet ist, aber ein Stop und Blick in die Bucht sollte auf jeden Fall drin sein.

Hanauma Bay, Oahu

Hanauma Bay, Oahu

Weiter geht es an der Küste entlang. Hier gibt es immer wieder Möglichkeiten für Stops und viele schöne Ausblicke. Unser nächster Halt war am Halona Blow Hole. Hier hat das Meer an der Küste die Felsen ausgewaschen und drückt das Meerwasser durch einen Spalt und drückt es mit Wucht heraus. Allerdings kommt es auf die Höhe der Wellen an. Das Schauspiel ist nicht immer zu sehen.

Blow Hole Oahu

Blow Hole Oahu

Weiter auf der Küstenstrasse, vorbei an schönen Stränden, dann ein Stück durch die Insel ,geht es bis zum Sea Life Park Hawai’i. Hier gibt es für den Touristen alles rund um das Leben im Meer, aufbereitet für große und kleine Touristen. Besonders das Angebot mit Delfinen zu schwimmen findet hier natürlich reißenden Absatz.

Von dort aus folgt man weiterhin der Hauptstraße. Wir haben die Ortschaften im Nordosten ausgelassen und sie umfahren und sind dann weiter an der Küste entlang gefahren. Eine Pause haben wir dann nochmal an einem der Strände mit Blick auf den Chinaman’s Hat, eine kleine Insel mit dem Namen Mokoli’i  die aussieht wie ein Hut den viele Chinesen tragen, gemacht.

Das Polynesian Cultural Center

Polynesian Cultural Center

Polynesian Cultural Center

Von hier aus ging es dann weiter bis Laie. Hier gibt es ein Polynesian Cultural Center. Das ist eine Art Aquarium für die polynesischen Kulturen, ein Seaworld mit Menschen. Nein quatsch…hier hat man einen Park angelegt in dem den Touristen die verschiedenen polynesischen Kulturen näher gebracht werden. Diese unterscheiden sich nämlich in vielerlei Hinsicht. Äußerlich und kulturell. Uns hat das damals sehr gut gefallen. Natürlich ist es touristisch aufgemacht, aber wer will kann hier auch eine Menge Information für sich mitnehmen. Wir hatten das Polynesian Cultural Center für den nächsten Tag eingeplant. Deshalb sind wir von hier aus direkt weiter zum Waimea Valley.

Das Waimea Valley ist vor allem ein botanischer Garten. Hier werden aber auch kulturelle Hintergründe vermittelt, es gibt Musik, Gesang und Tanz. Uns hat es gefallen. Allerdings sollte man sich überlegen ob man wirklich beides machen will. Ich denke Waimea Valley oder Polynesian Cultural Center – eins reicht.

Von dort aus geht es noch eine ganze Weile an der Küste entlang bis wir dann wieder in Richtung Honululu abgebogen sind. Der Weg führt durch das Inselinnere, vorbei an Ananasplantagen. Einen Stop an solch einer Plantage haben wir dann noch gemacht – an der Dole Fruit Plantation…natürlich.

Ananas auf der Dole Fruit Plantation

Ananas auf der Dole Fruit Plantation

Wenn man schon einmal im Land der Ananas ist muss man das gesehen haben. Sozusagen das Disneyland der Ananas. Wir haben keine der geführten Tour mitgemacht und sind auch nicht mit dem kleinen Touristen-Zug gefahren – einfach ein Stop am Shop 😉 (Ananas im Schokomantel) und einen Blick in den Garten geworfen. Wie die Ananas wächst kann man aber auch am Straßenrand beobachten. Mit Kindern ist das sicher ein lohnender Ausflug. Immerhin weiß ich jetzt woher die Ananas aus der Dose kommt. Von hier aus ging es dann wieder zurück nach Honululu.

Zeiteinteilung auf Oahu

Ich würde auf jeden Fall ein oder zwei Tage für Strand und Honululu Sightseeing am Anfang einplanen. Das hilft gegen Jetlag. Die Tour kann man mit Stop im Polynesian Cultural Center oder am Sea Life Park  gut als Tagestour schaffen. Allerdings empfehle ich es einzukalkulieren das man eventuell noch unter Jetlag leidet. Meine Reisebegleitung hat es auf dem Rückweg nämlich kaum noch mit offenen Augen zum Hotel geschafft und ist ohne auch nur das Basball Cap oder Schuhe auszuziehen aufs Bett gefallen und erst wieder am nächsten Morgen aufgewacht ;-).

Für Oahu hatten wir nur 3 Tage eingeplant. Deshalb haben wir auch nur die oben beschriebene Rundtour Richtung Ostküste, in den Norden und zurück durchs Inselinnere gemacht. Es gibt natürlich auch noch die Variante an der Westküste entlang. Wer mehr Zeit hat sollte das vielleicht an einem anderen Tag einplanen.

Next Stop Big Island

Die nächste Insel auf meiner Liste war dann Big Island. Auch hier hatte ich 2 Nächte eingeplant…next Blog Post is following!

Hier noch etwas wissenswertes für die Planung:

Entfernungen in Straßenkilometern/Fahrtzeit von Waikiki nach

Downtown Honululu – 6,5 km/ca. 15 Minuten
Pali Lookout – 18 km/ca. 20 Minuten
Laie über Pali – 61 km/ca. 1 1/2 Stunden
Pearl Harbour – 18 km/ca. 25 Minuten
Makaha – 58 km/ca. 1 Stunde
Hanauma Bay (über Highway) – 34 km/ca. 20 Minuten
Makapuu Point – 19 km/30 Minuten
Kailua Junction (über Highway) – 34 km/ca. 50 Minuten
Rundreise von Waikiki-Koko Head-Pali-Waikiki – 56 km/ca. 1 1/4 Stunde
Rundreise Waikiki-Laie-Waihiawa-Waikiki – 135 km/ca. 3 1/2 Stunden